Texte und Feedbacks

 Nicola's Maturaarbeit über die Neue Zeit 

Thielle im April 2019

 

Hey, was da nicht alles für Überraschungen warten! Das See-Ufer, der Dorfbrunnen Nord, die grosse Wiese!

Dieser See-Zugang ist wahrhaft neuzeitlich, denn nun können wir feierlich auf dem breiten sandigen Streifen schreiten und, flankiert von Natursteinen, in den See tauchen.

 

Die Anlagen beim Dorfbrunnen Nord präsentieren sich als schickes Häuschen. Auch dort begrüssen uns grossartige Natursteine - diesmal in Form einer aufsteigenden Arena. Welche Darbietungen erwarten uns in diesem kleinen Amphi-Theater?

 

Zwei fleissige Handwerker erläutern uns die Aufwertung der grossen Wiese. Mit einem speziellen Gefährt haben sie kleine Löcher in den Boden gebohrt, die dann mit Wasser gefüllt werden. Der Rasen wird nur so spriessen!

 

Thielle erblüht neu! Das zeigt sich auch im neuen Prospekt und in der sehr schön gestalteten neuen Webseite die-neue-zeit!

 

Herzensdank an alle! Feiern wir!

Interview mit Joseph, August 2018

 

 

Ursprüngliche Form

 

Rolando: Welches Buch magst du?

 

Joseph: Ich lese viel. Das Buch „Die Möwe Jonathan“ hat mich sehr beeindruckt. Kennst du es?

 

Rolando: Ja.

 

Joseph: In dem Buch wird die Leichtigkeit des Lebens dargestellt. 

 

Rolando: Die Befreiung aus dem Leben des Schwarms, aus der Begrenzung.

 

Joseph: Das Erleben der Freiheit.

 

Rolando: Hast du auch einen Lieblingsfilm?

 

Joseph: Ich gehe selten ins Kino, sehe auch wenig Fernsehen. Aber der griechische Film…Alexis Sorbas, das ist eine Art Lieblingsfilm von mir. Wo er die Seilbahn baut, und dann bricht alles zusammen! Dann tanzt er einfach! Das Leben ist ein Tanz!

 

Rolando: Und nach dem Zusammenbruch lachen sie erst mal tüchtig los!

 

Joseph: Genau. 

 

Rolando: Welche Musik gefällt dir?

 

Joseph: Ich höre viel Pop-Musik, habe im Radio Pop-Sender eingestellt. Wenn ich es ruhiger will, dann wähle ich klassische Musik.

 

Rolando: Welches Essen schmeckt dir immer?

 

Joseph: Essen ist eines meiner Lieblingsthemen. Ich bin in einem Koch-Club, ich koche sehr gerne. Hier in Thielle schmeckt mir das vegetarische Essen, aber ich habe fast alles gern - ausser Griess. - Ein feines Risotto mundet mir also schon. Ich mache das beste Risotto, sagt meine Frau.

 

Rolando: Das sagt sie?

 

Joseph: Das sagt sie. Ich koche wirklich sehr gern. 

 

Rolando: Willst du was über deinen beruflichen Hintergrund sagen?

 

Joseph: Ich bin in der Führung tätig gewesen, ziemlich lang. Ich konnte einen grossen Erfahrungsschatz ansammeln. Ich habe eine Management-Ausbildung gemacht, eine Master-Ausbildung in der Fachhochschule Luzern. Das war ein prägendes Erlebnis. Ich konnte viel davon umsetzen und bewirken. 

Wir haben als erste Klinik in der Schweiz „Lean Management“ umgesetzt, wir haben sämtliche Stationen umstrukturiert. 

Lean Management bedeutet: Schlanke Abläufe, schlanke Strukturen. Dadurch haben die Pflegenden viel mehr Zeit für die Patienten. Die Administration wird direkt mit dem Patienten gemacht, nicht in einem separaten Raum. Dieses Change Management Projekt hat sehr viel bewirkt. Wir hatten damit eine Vorreiter-Rolle in der Schweiz, und inzwischen sind praktisch alle Kliniken so strukturiert. Das war spannend, hoch spannend! Es ging immer wieder um den Umgang mit Widerständen. Die Menschen haben aber doch schliesslich den Sinn dahinter gesehen, und wenn dieser Sinn bewusst wird, dann machen die Menschen auch mit.

 

Rolando: Du hast das mit eingeführt?

 

Joseph: Ich bin ziemlich der Leader gewesen in dem Prozess. 

 

Rolando: Wie merkst du dir Dinge, die du nicht vergessen willst?

 

Joseph: Nicht vergessen hat immer auch mit Emotionen zu tun. Zentrale Erlebnisse vergisst du nicht. Und sonst mach ich mir eine Notiz.

 

Rolando: Glaubst du, dass man immer sein Bestes geben sollte?

 

Joseph: Auf jeden Fall. Da muss ich keine Sekunde überlegen. Man muss immer sein Bestes geben, sei es bei der Arbeit, sei es hier in Thielle, sei es in einer Beziehung. Etwas anderes ist nicht lebenswert, nicht lohnenswert. Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen. Mit den Stärken kann er etwas bewirken, und an den Schwächen kann er arbeiten. Wir sind auf dieser Welt, um uns zu verändern.

 

Rolando: Und zu verbessern.

 

Joseph: Den Selbst-Optimierungs-Prozess in unserer Gesellschaft meine ich nicht. Da gibt es viel Künstliches. Was musst du für eine Mode tragen, was für ein Auto musst du fahren? Welche Reisen musst du machen? - Ich glaube, das ist nicht das Wichtigste im Leben.

 

Rolando: Es könnte ja sein, dass man etwas in Stress kommt, wenn man immer das Beste geben will.

 

Joseph: Man muss nicht immer der Beste sein. Dass man sein Bestes gibt, um etwas zu erreichen, das ist vollkommen klar. Aber es soll auch Erholungsphasen geben, und da muss ich absolut nicht der Beste sein. 

 

Rolando: Machst du irgend etwas falsch?

 

Joseph: Du kannst auch fragen: Machst du irgend etwas richtig? (Rolando lacht) - Was heisst falsch? - Natürlich! Der Mensch ist nicht unfehlbar! Ich mache sicher bestimmte Sachen nicht richtig. Die Frage ist: Was hast du für ein Umfeld? Wirst du auf einen Fehler aufmerksam gemacht? Wenn du darauf aufmerksam gemacht wirst, wenn du kritisiert wirst, dann kannst du es reflektieren und auch daran wachsen. Man kann eigentlich gar nichts falsch machen - ausser es ist in böser Absicht. Aus Fehlern lernen, das find ich wichtig. Hat in unserer perfektionierten Gesellschaft ein Fehler noch Platz? Wenn ich merke, dass es ein Fehler war, dann kann ich mich auch entschuldigen und es besser machen.

Das Leben hat immer beide Pole. Ich hoffe, dass wir viel mehr richtig als falsch machen (Rolando lacht) - Das bleibt vielleicht eine Hoffnung.

 

Rolando: Kannst du etwas sagen zum Thema „Inspiriertes Älterwerden“?

 

Joseph: Dieses Thema hat sicher etwas mit Bewusstheit zu tun. Es geht auch darum, mehr in der Gegenwart zu leben. Die Zukunft bringt dann hoffentlich viel Gutes. Wenn wir in die Welt schauen, dann ist es ein wenig schwierig, an das Gute zu glauben. In der Politik profilieren sich Leute, die denn Sinn ausser Acht lassen. 

Der Sinn der Politik ist eigentlich, dem Volk zu dienen. Aber heute sehe ich kaum diesen Dienst am Volk, sondern eine Sucht nach Profilierung. 

 

Rolando: Was verstehst du für dich unter dem „Inspirierten Älterwerden“?

 

Joseph: Ich will Gelassenheit leben. Ich brauche auch nicht mehr jedem Anspruch genügen. Die Sanduhr meines Lebens ist vielleicht im letzten Drittel. Dadurch lebe ich bewusster: Was will ich bewirken, was will ich noch realisieren bis zum Ende meines Lebens? Das ist für mich „Inspiriertes Älterwerden“. Ich will auch den Humor pflegen. Humor ist sicher eine wichtige Komponente. Mit Humor kann man vieles entschärfen, schwierige Situationen in andere Bahnen lenken. Wenn du die Gruppe zum Lachen bringst, dann ist da bereits schon Entspannung. Bewusst humorvoll sein, aber auch überhaupt bewusst sein, das ist für mich „Inspirierendes Älterwerden“. Ich weiss ja nicht, wie du das siehst; aber das sind wichtige Elemente für mich. - Aber natürlich gehört auch das Geniessen der Enkel-Kinder dazu. Du bist nicht mehr für die Erziehung verantwortlich, sondern kannst einfach da sein und deine Zeit schenken.

 

Rolando: Kinder in Thielle…

 

Joseph: Kinder in Thielle, das ist ein sehr wichtiges Thema. Der neue Spielplatz war wichtig; wir haben ihn in Windeseile gebaut. Wir haben es im Januar beschlossen, und im Mai war er fertig. Kinder sollen hier spielen könne, sie können herumklettern, sie können balancieren, sie können im Sandhaufen spielen. Durch das Spielen werden die Kinder auch auf eine gute Art geprägt. Thielle braucht viel neue Leute, viel junge Leute. Mit solchen Einrichtungen können wir neue Menschen anziehen. Solche Erlebnisse vergisst man nicht; und vielleicht erinnert man sich dann, wenn die Pubertät vorbei ist, wieder daran und kommt zurück. Vor allem wenn man selbst Kinder hat. Spielerische Elemente sind immer auch mit Emotionen verbunden.

 

Rolando: Welche Visionen für Thielle hast du? 

 

Joseph: Die Gemeinschaft ist wichtig. Wir können über eine neue Kultur reden, es ist nicht einfach, es braucht einige Jahre. Ich habe klare Vorstellungen. Wir sind alle miteinander verbunden, wir alle sind Teil dieser Gemeinschaft, auch wenn jemand mal herausfällt. Ich will sicher kein Zwei-Fronten-Lager, das ist eine Kampf-Kultur, bei der es um Macht um Geld geht.

Wir haben das im Leitbild formuliert.

Wir sollten Hilfsbereitschaft leben: Wie können wir uns gegenseitig unterstützen?

In der heutigen Zeit, wo alles auf Optimierung und Finanzen geht, sind Leitbilder meist Leidbilder. Die Werte sollen gelebt werden.

Wir haben gute Strukturen und einen Stiftungsrat, der arbeitsfähig ist.

Vielleicht gibt es neue Formen für die Mitgestaltung, denn nicht nur der Stiftungsrat soll entscheiden. 

Wir hatten hier die Open Space-Veranstaltungen; vielleicht ist dies eine gute Form.

Wenn man WZ liest, dann sieht man, dass er klare Vorstellungen hatte.

Weiterbildung ist ganz wichtig. Unsere Schulsysteme sind nicht auf Wachstum angelegt. Es müsste Konflikt-Kurse geben. Ein Teil wird von unserem Kulturprogramm abgedeckt.

 

Rolando: Bestimmte Höhepunkte fehlten, wie der Poetry-Slam. Wir hatten auch schon thematisch orientierte Sommerprogramme, z.B. über alternative Gemeinschaften, vor einigen Jahren. Da kamen auch Gäste von anderen Gemeinschaften.

Man könnte so etwas auch in der Zukunft machen. Ich kenne sehr viele Inspirationen von aussen. Ein Weiterbildungs-Wochenende könnte die inspirierten Thieller und Externe vereinen, mit Tanz, Spiel, Singen, Philosophie, Auseinandersetzung mit der Geschichte.

 

Joseph: Absolut. Das könnte eine Form sein.

 

Rolando: Nun zum Thema Führung. Ich habe mit Martin viel darüber philosophiert, über das good government. Nun seid ihr beide in Führungspositionen. Was sind deine Gedanken dazu?

 

Joseph: Ich glaube, das geht wieder in Richtung Gemeinschaft. Der Hauptfokus ist, dass sich das Thieller Leben noch mehr entwickeln kann, dass der Gemeinschafts-Gedanke stärker wird. Wir müssen unsere Mitarbeitenden stützen. Das tun wir auch. Aber sie sollen eine hohe Selbständigkeit haben. Der Stiftungsrat soll sich nicht in die operationelle Geschäfte einmischen, das machen wir nicht, da ziehe ich immer die Notbremse. Da müssen wir eine klare Linie haben. Ich hoffe, dass wir uns in ein, zwei Jahren nur noch mit strategischen Themen beschäftigen. Es wurde dem Stiftungsrat immer wieder vorgeworfen, dass er sich zu sehr eingemischt hat. Ich glaube aber, dass es in den vergangenen Jahren auch notwendig war, mitzureden. Jeder Mensch kann sich entwickeln, und er kann sich vor allem dann entwickeln, wenn auch der Freiraum dafür vorhanden ist, und dieser Freiraum ist bei mir relativ gross.

 

Rolando: Ich habe das ähnlich empfunden: Die Leitung wurde zu wenig ermächtigt. Aber sie ermächtigte sich auch selbst nicht.

 

Joseph: Da bin ich konsequent: Verantwortung, die übernommen worden ist, die wird auch wahrgenommen. Sonst gibt es Gespräche.

 

Rolando: Hast du noch was hinzuzufügen?

 

Joseph: Es waren sehr viele neue Leute auf dem Gelände. Wir müssen wachsen, damit wir das finanziell tragen können. Das ist meine grosse Sorge. Wir brauchen sehr viel Geld für die Infrastrukturen, da ist relativ wenig gemacht worden. Der Laden ist gemacht worden, das Betriebsgebäude, der Dorfbrunnen Süd, und verschiedene Renovationen. Aber unsere Gebäude sind in einem schlechten Zustand. Wir bräuchten mehrere Millionen. Das geht nicht auf einmal. Meine Haltung ist: Wir sollten uns nicht verschulden, keine Abhängigkeiten schaffen. Neben einem Gäste-Zuwachs wäre vielleicht auch eine vernünftige neue Preis-Politik hilfreich.

 

Wir könnten einen 10-Jahres-Fahrplan mache, Häppchen um Häppchen. Vielleicht gibt es mal einen grosszügigen Spender, der uns Millionen zur Verfügung stellt? Kann ja sein…

 

Rolando: Mich beschäftigt auch die Heilung der Wunden aus der Vergangenheit.

 

Joseph: Darüber kann man durchaus nachdenken. Aber es braucht immer beide Seiten. Wir haben Verletzungen gehabt, und wir brauchen Heilung.

Feedbacks und Anregungen 2018

Lieber Rolando

Sehr schön der Text auf der Home-Seite und auch die Naturaufnahmen! …
Jetzt sollte man diesen schönen Brief - z.B, in Form eines Flyers - in interessierten Kreisen publik machen, um neue Mitglieder zu gewinnen... Ein Vorschlag: diesen schönen Willkommens-Brief am schwarzen Brett der Berner Uni und einiger Sportvereine anmachen. Christine Fankhauser

Deine Site über Thielle ist ausnehmend schön gestaltet. Inhaltlich habe ich nur ein wenig umegschneugget. Man merkt wie Du gedanklich mit dem Ort verbunden bist und doch auch seine Grenzen ausweitest und in grosse Zusammenhänge stellst. Glückwunsch zu diesem Projekt. 

Auch die Seite über Zimmermann klingt interessant. Wäre eine Lektüre für die vermissten Mussestunden.

S.L.

Lieber Rolando
Vielen herzlichen Dank für Dein Wirken u Lachen.
Die Thiellosophie ist ja wirklich eine tolle Plattform und anregend fürs Ganze. Ich bin da ganz eingetaucht  und unterstütze gerne diese Seite dann zurück in der Schweiz……

M.F.

Soeben habe ich die Webseite von Rolando ausführlich zur Kenntnis genommen, gelesen, gehört und angeschaut. Ich kann euch allen empfehlen, das auch zu tun, es lohnt sich. Ganz herzlichen Dank dafür, Rolando, das ist eine Riesenarbeit.

M.B.

 

Lieber Rolando
Wunderbar, wie sich Deine Website entwickelt. Finde ich sehr schön. 

Ich frage mich gerade Folgendes: 
- Könnte es sein, dass es auch für andere Leser/Nutzer hilfreich wäre, wenn sie die die Videos und Audios im Sinne von Stichworten und Zusammenfassungen noch etwas besser erläutert hätten und gibt es dazu bei wix.com Möglichkeiten? Vorbild dazu können die Medienhäuser, wie die SRG sein, welche ihre Audios meist auch noch kurz zusammenfassen. 
- Wäre es für die Nutzer interessant eine Feedback/Diskussionsmöglichkeit zu den einzelnen Beiträgen zu haben? Erfahrungsgemäss geben diese Feedbacks sehr viel her. Für mich sind sie interessant. 
- Wunderbar, die geposteten Beiträge zu den Ältesten. Kann es sein, dass auch Beiträge zu „jugendlicheren Themen“ (wie Erziehung, Ernährung, Bewegung, Liebe/Sex) spannend wären?

Was grundsätzlich wichtig ist in solchen Dingen, ist eine möglichst grosse Partizipation.
Es ist wichtig, dass die geländeinternen Ressourcen genutzt werden, um das Gelände weiter zu entwickeln. 
Möglichst eine grosse Beteiligung schaffen. Je weniger geschlossene Gruppen und Arbeitskreise es gibt, umso besser. 

Was meinst Du, kannst Du 10 für die neue Zeit Spirit gebende Aussagen von Zimmermann festhalten? 

So im Sinne von: 
1. Gesunder Geist in gesundem Körper. Dazu gehört Bewegung, achtsame Ernährung, Luft, gewisses vernünftiges Asketentum. 
2. Spiritualität: Keine Lehrmeinung, sondern jeder Mensch soll Anregungen erhalten, Möglichkeiten für Begleitung aber hauptsächlich seine Erfahrungen selbst machen.  
2. Die Veränderung der Gesellschaft: Es ist wichtiger die Strukturen zu ändern. Das Verhalten der Menschen kann auch geändert werden, ist aber aufwändiger (s.50) Unfaire Strukturen sind zu durchbrechen. 
3. Thielle soll ein gesellschaftlicher Ort für Inspiration und Erholung sein. 
4. Sexualität und Partnerschaft. Keine Vorgaben und Dogmen. Sex kann für die eigene Liebesfähigkeit genutzt werden. Lebendigkeit der Beziehung ist entscheidend. 
5. Den Veränderungen soll nicht kulturpessimistisch sondern optimistisch begegnet werden. 

Was mich bei der Lektüre sehr angesprochen hat war der Freigeist und der Reformwillen, die Zähigkeit und die Unbeugsamkeit gegen Widerstände von WZ. Wirklich mut-machend.

Herzlich  

M.H.

Eben sind die letzten Stunden des Jahres 2017 angebrochen und es ist noch Zeit, euch beiden herzlich zu danken für die vielen Momente von Inspirationen, Erlebnissen und Zusammenseins, die ihr mit eurem Engagement in Thielle unter vielen anderen auch uns ermöglicht habt. Besonders gefällt uns die neue, von euch gestaltete Website “Thiellosophie”!
Mit Freude und Zuversicht möchten wir, und sicher auch ihr, das neue Jahr 2018 angehen. Da hilft doch sehr, dass auch im Rahmen der neuen Zeit von Thielle  weitere, schöne und gemeinschaftliche Momente und allenfalls gemeinsame Unternehmungen zu erwarten sind. Gerald Hüther, dessen Ausführungen uns übrigens sehr entsprechen, meint in etwa sinngemäss, dass es zum  Erhalt geistiger Flexibilität besser ist, sich mit zunehmendem Alter mit Freunden und Bekannten auszutauschen über Lebenserfahrungen und über neue Möglichkeiten sinnvoller Lebensgestaltung, als dies alles alleine tun zu müssen. Also freuen wir uns  auf solche Gelegenheiten im neuen Jahr zusammen mit euch!
 
Wir wünschen euch weiterhin diesen unermüdlichen Elan, hinzuarbeiten auf eine gemeinschaftsfördernde, positive und auch humorvolle Lebenseinstellung, was heute mehr denn je gefordert ist!

T.C.