FISHBOWL RÜCKBLICK

Der Fishbowl mit dem Thema "Spirituelle Visionen für Thielle" war lebendig, intensiv und abwechslungsreich. Hier folgen einige Dokumente zum Thema.

1. Rolando's spontanes Audio-Protokoll:

 

 

 

2. Liedtext vom Anfangs-Kanon:

Wenn einer alleine träumt, ist es nur ein Traum. Wenn viele gemeinsam träumen, so ist das der Beginn einer neuen Wirklichkeit.

3. Text von Charlie Chaplin, den er an seinem 70. Geburtstag verfasst hat: Als ich mich selbst zu lieben begann. Wir lasen ihn gemeinsam am Anfang mit verteilten Rollen.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist – von da an konnte ich ruhig sein. Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN. 

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiß ich: Das nennt man REIFE. 

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht, was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo. Heute weiß ich: Das nennt man EHRLICHKEIT. 

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das gesunden Egoismus, aber heute weiß ich: Das ist SELBSTLIEBE. 

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt: Das nennt man DEMUT. 

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet, so lebe ich heute jeden Tag und nenne es BEWUSSTHEIT. 

Als ich mich selbst zu lieben begann, da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann. Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte bekam der Verstand einen wichtigen Partner. Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT. 


Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten. 
Heute weiß ich: DAS IST LEBEN! 

4. Rolando's Thielle-Räp: Wir tragen die Fackeln weiter und weiter

 

 

 

 

Bei den Flössen im See, beim Tango unter Sternen

haben Fackeln wir getragen, ja da konnten wir was lernen,

denn die Fackeln spenden Licht und erinnern an das Gute,

mit ner Fackel wird es uns ganz wohlig zumute!

 

Lasst die Fackeln uns tragen weiter und weiter,

Denn wir glauben an das Gute und bleiben heiter,

 

Es gab mal Pioniere von der zähen Sorte,

die vollbrachten ihre Taten und wählten auch die Worte,

Sie legten Fundamente für die Zukunfts-Gestaltung,

und sie wussten auch schon: Zentral ist die Haltung!

 

Lasst die Fackeln uns tragen weiter und weiter,

Denn wir glauben an das Gute und bleiben heiter,

 

Wir sprechen jetzt vom Feld aller Möglichkeiten,

wir sehen uns selbst, und wir sehen alle Seiten,

jeder Fackelträger spürt bereits das Licht in sich drin,

und trotzdem fragen wir manchmal - wo wolln wir denn hin?

 

Lasst die Fackeln…

 

Darum lasst uns doch jetzt den Moment zusammen feiern,

in Freude und Gemeinschaft, mit Trommeln und mit Leiern,

Wir sind schon am Ziel, denn Verbundenheit ist alles,

das reicht uns ja schon längst, für den Fall eines Falles!

 

Lasst die Fackeln…

 

Wir sind doch alle Thieller, hier so fröhlich versammelt,

sind offen für das Neue, keine Tür wird verrammelt,

Philosophische Leute, und auch Fackelträger,

und gigantisch phantasievolle Weltenbeweger!

 

Alle: Lasst die Fackeln…

Rolando's Einleitung, ungekürzt und ohne Veränderungen:

Begrüssung


Extrem gigantische Erkenntnisse heute Abend!


Spirituelle Visionen! Geistige Orientierungsräume! Höher geht es nicht mehr!


Wie kam es zu diesem Titel?

Wir könnten genauso gut sagen: Bewusst leben und bewusst gestalten. Oder die einfache Lebensfreude pflegen.

Aufbau auf letztes Jahr:

Sexualität und Freie Liebe, Reinkarnation, Leben im Jetzt

Martins Fragebogen: 42 % glauben an Reinkarnation
Drei von fünf glauben an die Existenz höherer, geistiger Mächte


Wir haben heute einige Tyrannen oder, gelinde gesagt, seltsame Figuren, in der Weltpolitik, und in manchen Fällen weiss das Volk nicht, wie es diese Figur wieder loswerden kann.
Etwas Ähnliches hatten wir auch schon in Thielle. Ein Netzwerk Renaissance bildete sich und wurde dann die Tyrannei mit Hilfe des Bundesverfassungsgerichts wieder los.
Als die Renaissance-Leute ans Ruder kamen, gab es wieder Streit, und zwar deftig.


Ist das nicht ein Spiegel der Weltpolitik?
Jetzt hat sich das beruhigt, wir haben neue Köpfe, und mit Martin habe ich mehrmals über die Idee des „Good Government“ philosophiert. Die gute Regierung, die gute Führung! Wir haben zwei Exponenten hier: Josef Gamma und Martin Beck, und diese beiden haben bereits wunderbare Prozesse in der richtigen Richtung eingeleitet. 
Josef sagte in der ONS-Revue: „Der Name „die Neue Zeit“ muss unbedingt mit neuen Inhalten gefüllt werden…ein Diskurs über die Kultur in Thielle kann entstehen“.

Meret hat in einem Text auf der Thiellosophie-Webseite geschrieben, dass jeder Mensch ein Künstler sein kann und soll. Wir haben gehört von der Idee, dass das soziale Leben als Kunst verstanden wird. 
Joseph Beuys hat von der „Sozialen Plastik“ gesprochen - einem gesellschaftlichen Feld, das bewusst und freudig gestaltet wird, als soziale Kunst.
Das gibt hervorragende Chancen für Thielle! Ich finde weit und breit kein ähnlich inspiriertes Biotop! Also machen wir den Quantensprung, von dem Christine Fankhauser schon vor Jahren gesprochen hat! Den Quantensprung in eine neue Neue Zeit! Christine will Flyer aufhängen an der Berner Uni, und vielleicht haben wir am Ende des Abends eine Gruppe von Freunden, die sich auf den Weg nach Bern macht?

Christina hat in einem Text in der ONS-Revue gesagt, dass sie die Verbundenheit in Thielle stark spürt.

Diese Verbundenheit, die wir spüren, die reicht eigentlich schon. Wenn wir sie noch steigern, dann kommen wir zur Liebe. Thielle als ein Liebes-Ort! Das ist doch ein Wort! Es kam sofort! 

Tensing hat am Schluss unseres Podiums letztes Jahr vom „bunten Blumenstrauss“ gesprochen und damit sagen wollen, dass in Thielle alles möglich ist und alles gut ist. Wenn jemand dauernd im Liegestuhl liegen will, dann ist es gut, und wenn jemand ständig Kreuzworträtsel lösen will, dann ist es ebenfalls gut. Wenn jemand reklamieren will, dann ist es gut. Und wenn jemand spirituelle Visionen hat, dann ist es ebenfalls gut.

Noch ein paar Worte über mich: Die meisten wissen, dass für mich das Lachen eine grosse Inspiration ist. Das ist seit 18 Jahren so, und es bleibt so. Hahahahaha!
Das Lachen hebt mich aus den Planungen raus, es befreit mich von vielem. Vor allem harmonisiert es mich. Dann bin ich ganz entspannt im Hier und Jetzt, ganz gegenwärtig, ganz neugierig. 

In diesem Sinne will ich nun die Runde beginnen und erkläre, wie ein Fishbowl funktioniert.

Nach der Anfangsrunde können Teilnehmer ausgetauscht werden. Es gibt einen zusätzlichen Stuhl. Auf diesem Stuhl kann nach dieser Anfangsrunde jemand Platz nehmen. Es ist auch möglich, dass jemand aus dem jetzigen Kreis sehr gefühlvoll den Kreis verlässt und  Platz macht für andere aus dem Saal.

Ich kann mir zwei Unterthemen vorstellen: „Spirituelle Beziehungen“ und „Thielle als Kulturgut“. Wir werden spüren, was richtig ist, und vielleicht werden wir auch kreativ summen. Ich zeige gleich, wie das geht.
Gegen Ende der Veranstaltung werde ich die ursprünglichen Teilnehmer wieder in den Kreis holen zu einer Zusammenfassung.
Ich will um ca. 22:30 Uhr abschliessen. Wer vorher gehen muss, geht einfach. Am Schluss gibt’s noch eine musikalische Überraschung von mir.

Hier um unseren Fishbowl herum gibt es noch einen „Inspirierten Inneren Kreis“. Das sind Freunde, die wir speziell eingeladen haben, um den Prozess mental, spirituell, hellsichtig, weitsichtig und humorvoll zu unterstützen.
Es gibt reservierte Stühle - ich nenne sie Joker-Stühle - für unsere Anfangs-Teilnehmer. Und es gibt Stühle mit einem Ausrufezeichen für Freunde, die gerade jetzt noch in den Inspirations-Kreis kommen wollen.

Der Fishbowl ist für alle Anwesenden, für alle Repräsentanten des „Blumenstrausses“ offen. Lassen wir uns überraschen!

Hier noch ein paar Ideen, die letztes Jahr und in der letzten Zeit entstanden sind und auf begeisterte Realisierung harren:

- Ein Thieller Weiterbildungs-Tag oder Wochenende in der Nebensaison. Für alte und neue Thieller, gestaltet als bunter Blumenstrauss. Das würde Leute anziehen und das Feld stärken.
- Eine Gruppe, die sich mit diesen Ideen weiter beschäftigt und Impulse gibt.
- Vermehrte Wirksamkeit nach aussen. Dafür gibt es nun eine PR-Gruppe, in der ich das Vergnügen habe, nicht dabei zu sein.
- Eine Art Heiligtum oder Fokus-Punkt oder Innenraum für Besinnung. Es könnte ein Kunstwerk sein, oder ein Bauwerk. Ein Ort der Stille? Die Eiche beim Dorfbrunnen Süd?

So, nun eröffnen wir den Dialog! Und wir erfahren auch gleich das Summen.
Wer dafür ist, dass wir nun in das Gespräch einsteigen, möge dies mit einem Summen bestätigen…

 


 

Fishbowl Rückblick - Rolando
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Fackel-Räp - Rolando und viele
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